Wo Standardsoftware aufhört, fangen wir an.
Daten, die von Hand zwischen Programmen wandern. Schritte, die sich jeden Tag wiederholen. Dokumente, die jemand liest und abtippt. Diesen Rest bauen wir — wir richten ihn ein und halten ihn im Betrieb. Wie viel davon automatisch läuft, wo ein Modell liest oder entscheidet und wo ein Mensch freigibt, legen wir in der Analyse gemeinsam fest.
Unternehmen, mit denen wir arbeiten
Erkennen Sie eine dieser Situationen wieder?
Sie übertragen Daten von Hand aus einem Programm ins nächste.
Exportieren, korrigieren, importieren. Jedes Mal. Und irgendwann vergisst es jemand.
Ihre Software deckt das meiste ab — den Rest machen Sie manuell.
Für diesen Rest gibt es eine eigene Datei, eine eigene Liste, eine eigene Person.
Zwei Systeme sprechen nicht miteinander.
Sie pflegen dieselbe Information zweimal — und irgendwann stimmen beide nicht mehr überein.
Angaben aus eingehenden Dokumenten tippt jemand von Hand ins System.
Rechnung, Lieferschein, Formular. Jemand liest, jemand tippt — und dort entstehen die Fehler.
Wie wir das lösen
Vier typische Situationen — und wo Standardsoftware jeweils an ihre Grenze kommt.
Spitzenzeiten ohne Einbruch tragen
Die Last war übers Jahr ungleich verteilt: In Aktionswochen, Anmeldephasen und zum Monatsabschluss vervielfachte sich die Nutzung, dazwischen stand das System fast still. Wir haben die Anwendung auf genau diesen Rhythmus ausgelegt — in der Spitze bleibt sie schnell, in ruhigen Phasen verbraucht sie keine Ressourcen unnötig.
Warum Standardsoftware nicht reichte: Pakete, die diese Last tragen, werden mit ihrem vollen Funktionsumfang und nach der Spitzenlast abgerechnet — für wenige Wochen Spitze wäre die Lizenz für das ganze Jahr fällig gewesen. Nur den benötigten Teil bauen zu lassen ist deutlich günstiger, als hunderte ungenutzte Funktionen zu mieten.
Nachverfolgung nicht dem Gedächtnis überlassen
Fällige, unbeantwortete und unvollständige Vorgänge standen in einer Liste; wer wann hineinschaut, hing an einzelnen Personen. Wir haben die Nachverfolgung ins System geholt: Sobald ein Vorgang wartet, läuft eine Frist; läuft sie ab, geht eine Erinnerung an die zuständige Person, und ohne Reaktion wird eskaliert.
Warum Standardsoftware nicht reichte: Wann eine Erinnerung ausgeht, richtet sich nach den eigenen Regeln des Betriebs — welcher Vorgang wie lange warten darf, wer übernimmt, wann gar nichts ausgeht. Diese Regeln ließen sich in kein fertiges Werkzeug eintragen.
Den manuellen Umweg abschaffen
Informationen zwischen zwei Programmen wurden jedes Mal exportiert, korrigiert und wieder importiert. Wir haben die Zwischendatei und den Menschen, der sie trug, aus dem Weg genommen; die Systeme sind jetzt direkt verbunden.
Warum Standardsoftware nicht reichte: Keines der beiden Programme kannte das Datenmodell des anderen, und die Umrechnungsregeln dazwischen waren betriebsspezifisch.
Hardware ans Web anbinden
Das Gerät an der Werkbank misst — die Messung wurde aber auf Papier notiert und später eingetippt. Wir haben eine Brücke zwischen Gerät und Webanwendung geschrieben; die Messung landet direkt im Datensatz.
Warum Standardsoftware nicht reichte: Kein fertiges Produkt kennt das Protokoll dieses Geräts. Diese Verbindung existiert nur, wenn man sie schreibt.
Was wir bauen
Keine Leistungsliste — die Arten von Systemen, die wir liefern.
Sechs Bauarten
Interne Betriebssoftware
Die Software, in der Ihr Team täglich arbeitet: Abläufe, Rechte, Erfassung, Freigaben.
Kundenportale
Die Außenseite, über die Ihre Kunden ihre Daten, Aufträge und Dokumente einsehen.
Mobile Anwendungen
Im Außendienst, an der Werkbank, unterwegs — nicht am Schreibtisch.
Integration & Automatisierung
Systeme verbinden, die nicht miteinander sprechen; wiederkehrende Arbeit automatisieren.
Geräte- & Hardware-Anbindung
Waage, Scanner, Zähler — physische Geräte an Software anbinden.
Daten & Auswertung
Verstreute Daten zusammenführen und entscheidungsfähig machen.
Wie viel soll das System übernehmen?
Welche dieser Bauarten es auch wird — die nächste Frage ist dieselbe: Wie viel Arbeit bleibt im System? Vier Stufen. Mit jeder Stufe sinkt die Handarbeit und steigt der Prüfbedarf.
01 — Integration
Systeme sprechen miteinander
Zwischen zwei Systemen ist die Regel klar: welche Daten, wann, in welchem Format. Die Verbindung wird einmal gebaut und läuft täglich.
Exportieren, korrigieren, importieren entfällt.
02 — Automatisierung
Abläufe laufen von selbst
Niemand muss den wiederkehrenden Schritt anstoßen: Auslöser, Zeitplan, Bedingung.
Wer informiert wird, wenn etwas schiefgeht, gehört zur Regel dazu — eine Automatisierung, die stillschweigend ausfällt, ist schlechter als keine.
03 — KI-Integration
Das System liest und versteht
Dort, wo sich keine Regel schreiben lässt: Freitext, Rechnungen, E-Mails, Verträge, Sprachaufnahmen.
Das Modell liest die Felder aus, die Software prüft sie, ein Mensch gibt sie frei. Das Modell schätzt — geprüft wird in der Software.
04 — KI-Automatisierung
Das System entscheidet und handelt
Verstehen und Ausführen greifen ineinander: einordnen, weiterleiten, Antwort vorbereiten, Vorgang anlegen.
Wo das System allein weitermacht und wo es auf Ihre Freigabe wartet, wird vorab festgelegt; jede Entscheidung wird protokolliert.
Die meisten Aufgaben sind auf den ersten beiden Stufen gelöst. Wenn sich eine Regel schreiben lässt, braucht es keine KI — das sagen wir Ihnen auch so.
Wohin gehen Ihre Daten? Sensible Daten verarbeiten wir mit offenen Modellen auf unseren eigenen Servern, für alles Übrige nutzen wir kommerzielle Dienste. Was wo verarbeitet wird, steht schriftlich im Ergebnis der Analyse.
Unser Unterschied
Wir bauen, richten ein und betreiben.
Individualsoftware ist am Tag des Go-live nicht fertig: Betriebssystem, Bibliotheken und angebundene Dienste ändern sich, die Anwendung braucht regelmäßige Pflege. Mit einem Supportvertrag läuft diese Pflege planbar — Updates, Sicherheitspatches, Monitoring und technischer Support, der jederzeit für Sie erreichbar ist.
Auch die Infrastruktur können Sie bei uns mieten: Ihre Anwendung läuft samt Backup, Monitoring und E-Mail-Infrastruktur auf unseren Mietservern. Bevorzugen Sie eigene Server, richten wir sie dort ein und übernehmen die Wartung.
Ein Ablauf mit KI verlangt im Betrieb etwas mehr: eine Kostenobergrenze, ein Protokoll der Ausgaben und eine regelmäßige Stichprobe. Das richten wir von Anfang an ein; was es kostet und wie zuverlässig das System liest, sehen Sie im Monatsbericht.
Wie wir arbeiten
Die größte Sorge bei Individualsoftware: unklares Budget und ein Projekt ohne Ende. Unsere Antwort sind diese vier Schritte.
1.0
Analyse
Kurz und kostenpflichtig. Das Ergebnis — Prozesslandkarte, Umfang und Budgetrahmen — gehört Ihnen. Auch wenn Sie danach nicht mit uns weitermachen.
2.0
Prototyp
Eine lauffähige erste Version. Sie sehen die Masken mit echten Daten; über den Umfang sprechen wir anhand der Nutzung, nicht anhand eines Dokuments.
3.0
Lieferung in Stufen
Jede Stufe ist für sich nutzbar. Das Projekt ist nicht eines Tages fertig, sondern ab der ersten Stufe im Einsatz.
4.0
Betrieb
Server, Backup, Updates, Monitoring. Bleibt bei uns oder wird übergeben — wie Sie möchten.
Einstiegsbudgets
Beginnen wir mit einer Analyse.
Erzählen Sie, wir hören zu. Die Analyse ist kurz und kostenpflichtig; am Ende haben Sie Prozesslandkarte, Umfang und Budgetrahmen in der Hand. Wenn wir zu dem Schluss kommen, dass eine fertige Lösung Ihre Aufgabe erfüllt, sagen wir Ihnen das ebenso deutlich.
DARFA · Berlin
Ihre Angaben verwenden wir ausschließlich zur Beantwortung dieser Anfrage und geben sie nicht an Dritte weiter.


















